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Akkuschrauber

Akkuschrauber Test & Vergleich

In kaum einer Werkzeugkise fehlt heutzutage noch ein Akkuschrauber: Er hilft dabei, Schrauben in kürzester Zeit einzudrehen und ist ein unverzichtbarer Helfer für den Aufbau von Möbeln oder für andere Aufgaben im Haushalt bzw. in der Hobbywerkstatt geworden. Die Auswahl auf dem Markt ist inzwischen allerdings riesig und stellt so manchen Hobby-Heimwerker vor die große Frage: Für welches Modell soll ich mich entscheiden? Ein Akkuschrauber Test ist wichtig, um zu wissen, welche Kriterien beim Kauf wichtig sind. Hier zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Akkuschrauber Bosch

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Akkuschraubers ist der Akku – der natürlich das Herzstück des gesamten Geräts darstellt. Hier ist es von großer Bedeutung, auf die Kapazität und die Spannung des Akkus zu achten, denn sie zeigen an, wie effizient und leistungsstark das Gerät letzten Endes arbeiten kann.

Die Spannung sorgt für ausreichend Kraft bzw. treibt den Motor an, die Akkukapazität dagegen ist maßgeblich für die Nutzungsdauer verantwortlich. Somit ist es natürlich von Vorteil, wenn die Kapazität möglichst hoch ist, denn umso seltener muss das Werkzeug zwischenzeitlich wieder aufgeladen werden. In der Regel verwenden die meisten Hersteller Akkus mit Kapazitäten von zwischen 1,3 und 3 Ah, während die Spannung bei kompakten Werkzeugen zwischen 3,6 Volt und 18 Volt beträgt. Weiterhin spielt die Akkutechnologie eine entscheidende Rolle.

Akkuschrauber Makita

Experten empfehlen, sich für einen Lithium-Ionen-Akku zu entscheiden, da dieser sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten nur geringfügig entlädt und auch dann noch zur Verfügung steht. Auch nach einem Jahr kann man noch davon ausgehen, dass bis zu 90 Prozent der Leistung noch bereitstehen und man den Akkuschrauber sofort nutzen kann, wenn man ihn gerade benötigt.

Bei Lithium-Ionen-Akkus tritt der unerwünschte Memory-Effekt zudem nur äußerst selten ein. Ein guter Tipp ist, sich immer direkt einen zusätzlichen Ersatzakku zu beschaffen. So kann man diesen aufladen, während man den ersten verwendet und dann bei Bedarf einfach einen Austausch vornehmen.

Berücksichtigen Sie außerdem das Drehmoment des Akkuschraubers. Es wird in der Einheit Newtonmeter klassifiziert und gibt an, wie kräftig das Gerät arbeitet. Im Durchschnitt sollte der Wert bei zwischen 3 und 5 Nm bei normalen Akkuschraubern und bei 160 Nm für Bohrschrauber liegen. Sinnvoll ist außerdem, einen Blick auf die Umdrehungszahl pro Minute zu werfen: Ein Wert von etwa 200 Umdrehungen ist ideal.

Wichtige Funktionen und Extras bei den einzelnen Geräten

Insbesondere dann, wenn man in einem Raum arbeitet, der nicht ausreichend beleuchtet ist – das kann ein Keller oder auch ein Bereich hinter einem großen Möbelstück sein – ist es unter Umständen sinnvoll, einen Akkuschrauber mit Licht zu kaufen. So erhöht man nicht nur die Präzision beim Schrauben, sondern auch die eigene Arbeitssicherheit. Um genau zu wissen, wie lange der Akku noch hält, ist es außerdem vorteilhaft, ein Gerät mit einem Display zu wählen, auf dem der Akkustand angezeigt wird.

Akkuschrauber

Auch eine integrierte Drehzahlregulierung ist zu empfehlen, denn dadurch kann die Kraft beim Bohren bzw. Schrauben nach den eigenen Wünschen eingestellt werden. Optimal ist hier eine stufenlose Regelung, die es jedoch nicht bei allen Geräten gibt. Falls Sie verschiedene Akkuschrauber bei einem Akkuschrauber Test in einem Fachgeschäft miteinander vergleichen, probieren Sie doch auch gleich einmal aus, wie schnell sich Aufsätze wechseln lassen. Ein Schnellspannbohrfutter ist ein klares Plus bei einem solchen Gerät, denn dadurch lässt sich der Wechsel binnen weniger Sekunden durchführen, ohne dass dafür zusätzliches Werkzeug erforderlich ist.

Und: Achten Sie auf eine ausführliche Anleitung des Herstellers – diese muss dem Lieferumfang beiliegen und informiert genau über die einzelnen Funktionen.

Hersteller Produkt Unsere Bewertung
Makita Makita Akku-Schlagbohrschrauber 5 von 5 Sternen
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